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Dezember

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Januar

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Die Plaketten auf der Altane

Johannes Kepler

Johannes Kepler (1571-1629)

Kepler studierte von 1589 bis 1594 im Stift. Er sah sich jedoch nicht imstande, das von den württembergischen Pfarrern geforderte Bekenntnis zu unterschreiben und wurde 1594 Mathematik- und Astronomielehrer an der Ev. Stiftsschule in Graz. Weitere Stationen seines Lebensweges waren der kaiserliche Hof in Prag sowie eine Stellung im Dienste Wallensteins. Zu den maßgeblichen Entdeckungen Keplers gehören die drei "Keplerschen Gesetze", die die Bahnen der Planeten um die Sonne beschreiben.

Antrieb für Keplers astronomische Arbeit war die Suche nach der Offenbarung Gottes in der Natur.

G.W.F. Hegel

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831)

Hegel studierte gemeinsam mit Hölderlin und Schelling 1788-1793 in Tübingen. Nach seinem Studium wurde er Hauslehrer, 1801 durch Vermittlung Schellings Privatdozent in Jena. 1808 entzweiten sich die früheren Freunde und Studienkollegen.

Seit 1818 war Hegel Professor in Berlin, von wo aus er eine nachhaltige Wirkung enfaltete.

Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770-1843)

Hölderlin begann sein Studium gemeinsam mit Hegel im Jahr 1788. Während seiner Studienzeit begeisterte er sich - wie auch seine Kommilitonen - für die französische Revolution, was schließlich zu einer besorgten Anfrage des Herzogs Carl Eugen führte, dem die "äußerst demokratische Stimmung" im Stift ein Dorn im Auge war. Hölderlin trat - wie auch Schelling und Hegel - nicht in den Pfarrdienst ein, sondern arbeitete zunächst als Hauslehrer. Von 1806 an lebte er - von den Ärzten als psychisch unheilbar Kranker aufgegeben - im Tübinger "Hölderlinturm". Hölderlin ist als Verfasser des Hyperion und großer lyrischer Gesänge weltweit bekannt geworden.

Schelling

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775-1854)

Schelling studierte von 1790-95 im Stift. Er war eng mit den älteren Kommilitonen Hegel und Hölderlin befreundet. Schelling, der bereits als 23-jähriger eine Professur in Jena erhielt, bildete zwar keine eigene philosophische Schule aus, doch seine Philosophie hat eine bis heute reichende Wirkungsgeschichte.

Mörike

Eduard Mörike (1804-1875)

Mörike studierte von 1822-26 in Tübingen, nach Ende seines Studiums trat er in den Pfarrdienst. Die Werke des "schwäbischen Dichterpfarrers" sind weithin geschätzt, als Poet wird er heute in der Nachfolge Goethes gesehen.

Strauss

David Friedrich Strauß (1808-1874)

Strauß studierte wenige Jahre nach Mörike im Stift. Nach Abschluß seines Studiums erhielt er eine Stelle als Repetent. 1835 veröffentlichte er sein Buch "Das Leben Jesu kritisch bearbeitet", in dem er starke Zweifel an der Zuverlässigkeit der biblischen Überlieferung äußerte.

In der Folge mußte er seine Repetentenstelle aufgeben und widmete sich fortan als Privatgelehrter der Schriftstellerei und Theologie.

Albrecht Goes (1908-2000)

Albrecht Goes - Pfarrer, Dichter, Friedensaktivist - studierte von 1927-1928 im Stift. Zu seinen bekanntesten Werken zählen seine Erzählungen "Das Brandopfer" und "Unruhige Nacht" sowie viele seiner Gedichte.

Seine Plakette befindet sich im Vorraum zur Kapelle.

Schirm

"Wenn Sie mir jetzt in die Kapelle folgen möchten..."